Haarausfall: Ursachen und Tipps

Täglich fallen uns zwischen zwanzig und 100 Haare aus. Dies ist das normale Phänomen der Erneuerung der Haare und wird noch nicht als "Haarausfall" bezeichnet. Erst wenn mehr als 100 Kopghaare täglich ausfallen, nennt man das Haarausfall oder auch "Effluvium".

Der Begriff "Effluvium" kommt dabei aus dem lateinischen und bedeutet so viel wie "fliessen". Es fliessen quasi die Haare vom Kopf herab ab.

Nach gängiger Unterteilung kennt der Dermatologe drei Typen von Haarausfall:

  1. erblich bedingter Haarausfall (androgenetische Alopezie)
  2. kreisrunder Haarausfall
  3. diffuser Haarausfall.

Erblich bedingter Haarausfall, also nicht krankheitsbedingter Haarausfall, entwickelt sich typischerweise beim Mann und bei der Frau unterschiedlich. Beim Mann sind meist entweder die Stirn-Schläfen-Partien zuerst betroffen (Geheimratsecken, hohe Stirn) oder der obere Hinterkopf. Bei Frauen zeigt sich erblich bedingter Haarausfall eher als verstärkte Scheitelbildung in der Mitte des Kopfes.

Verlust von Haarfülle

"Haarfülle" bedeutet, dass die Haare in ausreichender Anzahl und mit einer guten allgemeinen Haarqualität vorhanden sind. Nur dann kann das Haar schön und gesund aussehen.Die Haare werden von der Haarwurzel gebildet, die tief in der Kopfhaut verwurzelt ist.

Unbedingte Voraussetzung für eine gute Haarfülle ist, dass die Haarwurzeln gesund und aktiv sind, gut durchblutet werden und die notwendigen Nährstoffe im Blutkreislauf bereitgestellt bekommen.